Steuerkanzleien arbeiten täglich mit hochsensiblen Mandantendaten und sind auf eine absolut stabile DATEV-Umgebung angewiesen. Fällt das System in der Hochsaison aus, drohen Fristversäumnisse und massiver Stress. Doch was darf ein professioneller, DATEV-erfahrender IT-Support kosten? Wir klären über gängige Abrechnungsmodelle, versteckte Kostenfallen und faire Preise auf.
Die 3 gängigsten Abrechnungsmodelle für Kanzlei-IT
Systemhäuser bieten meistens eines der folgenden drei Modelle an:
1. Abrechnung nach Stundenaufwand
Sie zahlen nur, wenn ein Techniker gerufen wird oder Updates einspielt. Die Stundensätze etablierter Systemhäuser liegen hier meist bei **120 € bis 180 €**.
*Nachteil:* Keine Budgetplanbarkeit. Bei größeren Störungen oder DATEV-Jahresupdates explodieren die Kosten.
2. DATEV-ASP (Application Service Providing)
Die gesamte DATEV-Software läuft in der DATEV-Cloud in Nürnberg. Die Abrechnung erfolgt pro Arbeitsplatz und Monat (meist **150 € bis 250 € pro User**).
*Nachteil:* Sehr starr, begrenzte Möglichkeiten für Drittsoftware und relativ teuer bei wachsenden Kanzleien.
3. Managed Services Flatrate (Empfehlung)
Ein lokaler IT-Partner betreut Ihre Kanzlei-Infrastruktur (ob lokaler Server oder Private Cloud) zu einem festen monatlichen Pauschalpreis pro Arbeitsplatz. Enthalten sind Monitoring, Updates, Backup-Prüfung und Support bei Anwenderfragen.
*Vorteil:* Volle Kostentransparenz und proaktiver Schutz, da der IT-Dienstleister ein Interesse daran hat, dass Fehler gar nicht erst entstehen.
Faire Preismuster für Steuerkanzleien
Als Richtwert für eine Kanzlei mit z. B. 10 Arbeitsplätzen gilt in Deutschland:
- Managed IT-Betreuung (Flatrate): ca. 600 € bis 1.000 € monatlich für die gesamte Infrastruktur inkl. unbegrenztem Support.
- DATEV-Updates & Administration: Sollte in der Flatrate enthalten sein oder klar kalkulierbare Pauschalen pro Quartals-Update aufweisen.
- Datensicherung & GoBD-Archivierung: ca. 80 € bis 150 € monatlich für verschlüsselte, externe Backups und rechtskonforme Archivierung.
Vorsicht bei Knebelverträgen
Viele Kanzleien beklagen lange Vertragslaufzeiten (bis zu 36 Monate) und intransparente Zusatzrechnungen bei einfachen Anwenderfragen (z. B. Passwort-Resets). Achten Sie darauf, dass Supportzeiten klar definiert sind und einfache Anpassungen nicht als teures „Projektgeschäft“ deklariert werden.
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Wir bieten Kanzleien im Raum Ulm und Blaustein transparente, faire IT-Flatrates und langjährige Erfahrung mit DATEV-Umgebungen.