Nextcloud vs. Dropbox: Die DSGVO-konforme Alternative

Nextcloud vs. Dropbox: Die DSGVO-konforme Alternative

Unternehmen stehen vor einer wichtigen Entscheidung: Cloud-Speicher-Dienste wie Dropbox, Google Drive oder OneDrive sind bequem – aber sind sie DSGVO-konform? Die kurze Antwort lautet: nur bedingt. Nextcloud bietet eine leistungsstarke Alternative, bei der Sie die vollstaendige Datenkontrolle behalten.

Wichtig fuer Unternehmen: Seit dem Schrems-II-Urteil des EuGH ist die Uebermittlung personenbezogener Daten in die USA ohne ausreichende Schutzgarantien rechtswidrig. Viele US-Cloud-Dienste sind davon direkt betroffen.

Das DSGVO-Problem mit US-Cloud-Diensten

Dropbox, Google Drive und OneDrive speichern Ihre Daten auf Servern in den USA. US-amerikanische Behoerden koennen gemaess dem CLOUD Act auf diese Daten zugreifen – auch wenn die Server physisch in Europa stehen. Das stellt ein ernsthaftes rechtliches Risiko fuer Unternehmen dar, die personenbezogene Kundendaten verwalten.

Ein weiteres Problem: Bei US-Diensten sind Sie auf deren Datenschutzrichtlinien und Server-Standort-Entscheidungen angewiesen. Wenn ein Anbieter seine Infrastruktur verändert, haben Sie keinen Einfluss darauf.

Nextcloud: Open Source und selbst gehostet

Nextcloud ist eine Open-Source-Plattform, die Sie auf eigenen Servern oder bei einem deutschen Hosting-Anbieter betreiben koennen. Das bedeutet: Ihre Daten verlassen niemals die Server, die Sie kontrollieren. Kein Datenzugriff durch Drittanbieter, kein CLOUD-Act-Risiko, vollstaendige DSGVO-Konformitaet.

Funktionsvergleich: Nextcloud vs. Dropbox

Viele glauben, dass Nextcloud im Funktionsumfang hinter kommerziellen Diensten zurueckbleibt – das stimmt nicht. Nextcloud bietet Datei-Synchronisation, Freigaben, Kalender, Kontakte, Videokonferenzen (Nextcloud Talk), Office-Integration (Collabora Online oder OnlyOffice), E-Mail-Client und Projektmanagement. Der Funktionsumfang ist vergleichbar oder uebertrifft Dropbox.

Kosten im Vergleich

Dropbox Business kostet zwischen 12,50 und 20 Euro pro Nutzer und Monat. Bei einem Team von 20 Personen sind das 250-400 Euro monatlich – rein fuer den Speicherplatz. Nextcloud laeuft auf Ihrer eigenen Infrastruktur: Sie zahlen einmalig fuer Setup und monatlich fuer den Server. Bei 20 Nutzern koennen Sie mit 50-80 Euro monatlich rechnen – bei deutlich mehr Speicherplatz und vollstaendiger Datenkontrolle.

Migration von Dropbox zu Nextcloud

Die Migration ist einfacher als befuerchtet. Nextcloud stellt Desktop-Clients fuer Windows, macOS und Linux bereit sowie mobile Apps fuer iOS und Android. Die Benutzeroberflaeche ist intuitiv. Fuer bestehende Dropbox-Nutzer gibt es sogar einen Migrationspfad, der Ordnerstrukturen automatisch uebernimmt.

Nextcloud fuer Teams einrichten

Mit Nextcloud koennen Sie feingranulare Berechtigungen setzen: Wer darf welche Ordner sehen? Wer darf Dateien bearbeiten? Wer nur lesen? Externe Links mit Ablaufdatum und Passwortschutz sind ebenfalls moeglich. Fuer Buchhaltungen, Kanzleien und Arztpraxen ist Nextcloud damit ideal.

Die Entscheidung fuer Nextcloud ist nicht nur eine technische, sondern auch eine strategische: Sie investieren in digitale Souveraenitaet und schuetzen Ihr Unternehmen vor rechtlichen Risiken, die mit US-Cloud-Diensten verbunden sind.

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